Der europäische Künstler Werner Reinisch

 

 

 

Am 16. Dezember 1930 wurde Werner Reinisch als Deutscher in Jokes (bei Karlsbad) im heutigen Tschechien geboren. Dort verbrachte er die ersten 15 Jahre in einer kleinen Stadt in Böhmen und auf dem Bauernhof seiner Großmutter. Er hat eine sehr lebendige Naturerinnerung an diese Orte behalten.

 

Das Kriegsende versetzt ihn erst nach Ost-, dann nach Westdeutschland. Nach den Schuljahren in Bad Mergentheim und Schwetzingen (Wohnort in Brühl) schreibt er sich als Student auf der Staatl. Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe ein und wurde durch Erich Heckel (Künstlergruppe Brücke) geprägt.

 

Vielleichtist es die Entwurzelung aus der Heimat, die in ihm den Willen erweckt, materiellen Dingen gegenüber inneren Abstand zu halten und nicht sesshaft zu werden. Sein persönliches Ziel ist die Beibehaltung seiner Gestaltungsfreiheit. Dies bringt ihn dazu, sich selbst — diesmal freiwillig — nach Frankreich »auszuweisen«, wo er die stillen und unberührten Landschaften seiner Kindheit wiederzufinden versucht. Nicht um zu fliehen oder sich zu isolieren, sondern um sein geistiges und künstlerisches Abenteuer — beide sind eng miteinander verbunden — fortzuführen.

 

Nunmehr lebt und wirkt er mit großem Elan seit 50 Jahren in Südfrankreich (Region Ardèche). Sein Streben und sein Hunger nach perfekten Bilderkompositionen dauern fort und haben nicht nachgelassen.

 

Seit 1999 ist er im internationalen Kunstwörterbuch „Benezit“ eingetragen.

 

Er ist seit Jahren auch Mitglied im Bundesverband Bildender Künstler (BBK).

 

Beim Münchner Auktionshaus Karl & Faber werden Bilder von ihm versteigert.

 

Die Galerie Costa Ferreira in München bietet eine große Auswahl seiner Werke an.